Themenwoche „Vorbeugender Sozialstaat“

24. Mai 2016
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Unter dem Motto der Themenwoche „Vorbeugender Sozialstaat“ des Landesverbandes der NRWSPD nehmen vom 17. bis 24. Mai 2016 die SPD-Landtagsabgeordneten vielfältige Termine in Ihren Wahlkreisen wahr.

Die beiden Landtagsabgeordneten des Kreises Soest, Marlies Stotz und Norbert Römer, nutzten diese Chance am heutigen Tag ebenfalls und besuchten im ersten Schritt das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Soest, u.a. mit dem SPD-Kreistagsvorsitzenden Wilfried Jäger. An dem Gespräch nahmen seitens des KI´s der zuständige Abteilungsleiter für das Kommunale Integrationszentrum, Herr Dieter Hesse, und die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, Frau Nedelcheva, teil.
Ein großes Themenfeld beinhaltete nicht nur die Beschulung der Flüchtlingskinder innerhalb des Kreises Soest, sondern auch die Aufgaben und die Herausforderungen des großen Flüchtlingszustroms. Frau Nedelcheva berichtete, dass unter anderem ein großes Netzwerk an ehrenamtlichen Dolmetschern gebildet wurde, um den ankommenden Flüchtlingen Möglichkeiten der Kommunikation zu bieten. Dieses Dolmetscherpool ist mit über 100 ehrenamtlichen Dolmetschern in über 30 Sprachen ein anerkennendes und durchaus gelungenes Beispiel für eine sehr gute Zusammenarbeit aller ehrenamtlichen Hilfskräfte. Auch wurde das vom KI angebotene Kooperationsspektrum mit den Kommunen des Kreises Soest von Herrn Hesse näher beleuchtet und die angebotenen Fachtagungen, beispielsweise zum Thema Traumata-Bewältigung, Schulungen und Qualifizierungsangebote für junge Flüchtlinge erläutert. Im Anschluss an das sehr aufschlussreiche und informative Gespräch hatten die Abgeordneten die Möglichkeit, die Mitarbeiter des KI´s kennenzulernen und Einblicke in die Fachbereiche zu erhalten.

Den zweiten Termin des Tages nahm Norbert Römer MdL in Werl wahr. Dort wurde im Seniorencentrum Sankt Michael das neue niederschwellige Angebot zur Betreuung von Pflegebedürftigen und zur Entlastung der Angehörigen feierlich begrüßt. Das Seniorencentrum St. Michael gibt Menschen mit zu pflegenden Angehörigen innerhalb des neuen Konzepts die Möglichkeit, eine stundenweise Entlastung und Freiräume zu erhalten, die sie sich sonst nicht nehmen könnten. Das Centrum bietet eine abwechslungsreiche Betreuung und Beschäftigung durch geschulte Mitarbeiter, sowie die Verpflegung während des Aufenthaltes. Norbert Römer MdL begrüßte das neue Konzept und lobte die Einrichtungsleiterin Frau Hötzel für die gelungene Umsetzung des Konzepts, welches ein großes Vorbild für den vorbeugenden Sozialstaat darstellt. Denn „Vorbeugung funktioniert und lohnt sich!“.

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