Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine entlastet das Ehrenamt

28. März 2017
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Rainer Bischoff/Josefine Paul:

Die regierungstragenden Fraktionen werden im letzten Plenum in dieser Wahlperiode einen Antrag einbringen, der darauf hinwirkt, dass sich der Bund für eine Anhebung der Freigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs um 5.000 auf 40.000 Euro ausspricht. Dazu erklären Rainer Bischoff, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Josefine Paul, sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion:

Rainer Bischoff: „Wir setzen uns für eine Erhöhung des Steuerfreibetrags für Vereine ein, um allen ehrenamtlich Engagierten zu signalisieren, dass wir ihre Kernarbeit anerkennen und sie auf das Wesentliche beschränken wollen. Keine Sportvereinsfunktionärin und kein Sportvereinsfunktionär füllt gerne Steuererklärungen aus. Sie alle möchten, dass der Sport funktioniert.“

Josefine Paul: „Die letzte Anhebung der Steuerfreigrenze für Vereine im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs ist vor fast zehn Jahren vorgenommen worden. Daher ist es geboten, dass die Bundesregierung einer Erhöhung dieser Einnahmengrenze zustimmt. Uns geht es dabei gerade um kleinere Vereine, die durch die Ausrichtung kleinerer Vereinsveranstaltungen auch in Zukunft nicht steuerpflichtig werden sollen.“


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