PUA Silvesternacht benennt klar die Mängel und gibt Empfehlungen für die Zukunft

31. März 2017
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Hans-Willi Körfges, Obmann der SPD-Landtagsfraktion im Ausschuss und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion:

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss Silvesternacht des Landtags NRW hat heute seinen Abschlussbericht vorgelegt. Dazu erklärt Hans-Willi Körfges MdL:

„Der Abschlussbericht ist das Ergebnis der sehr intensiven Arbeit des Ausschusses. Wir haben in 61 Sitzungen 178 Zeugenvernehmungen gehabt und das Geschehen der Silvesternacht 2015/2016 und der Tage danach gründlich aufgearbeitet. Wir waren es den vielen Opfern der schrecklichen Vorkommnisse schuldig, festzustellen, wie es zu den Taten kommen konnte und wie verhindert werden kann, dass sich so etwas wiederholt. Wir haben dabei festgestellt: Eine solche Situation, wie sie sich in der Silvesternacht rund um den Kölner Dom ergeben hat, war nicht vorhersehbar und hatte sich in Deutschland vorher noch nie in ähnlicher Form ereignet.

An dem Vorgehen der Stadt Köln, der Polizei Köln und der Bundespolizei muss gleichwohl massive Kritik geübt werden. Beispielhaft sind das Unterlassen der Sperrung der Hohenzollernbrücke, Unklarheiten über die Zuständigkeiten und Kommunikationsmängel zu nennen. Es gab eklatante Fehler bei der Einsatzplanung und -durchführung. Daraus ergeben sich Empfehlungen für das künftige Vorgehen, die im Abschlussbericht ausdrücklich benannt werden.

Die Arbeit des Ausschusses hat aber auch eines deutlich gezeigt: Die Behauptungen und Verschwörungstheorien von CDU und FDP sind völlig haltlos und eindeutig widerlegt.
Wer anderes behauptet, verdreht die Wahrheit und betreibt Wahlkampf auf Kosten der Opfer.“


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