Schwarz-Gelb muss in der Schulpolitik endlich konkret werden

25. August 2017
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Anlässlich der Pressekonferenz von Ministerin Gebauer (FDP) zum Schuljahresauftakt erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Die Schulen, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schülerinnen und Schüler in NRW fragen sich: ,Wie geht es konkret weiter in der Schulpolitik?‘
Gebauer benennt zum Schuljahresauftakt lediglich Baustellen. Man darf aber erwarten, dass sie als verantwortliche Ministerin sagt, welche Werkzeuge und welche Materialien sie wann in die Hand nehmen will. Schon jetzt herrscht große Unsicherheit in der Schullandschaft, weil der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag voll von Ankündigungen und Versprechungen ist, aber auch Widersprüche und jede Menge Spielraum zur Interpretation lässt.

Gebauer muss liefern! Sie muss frühzeitig die Details zur geplanten Rückkehr zum G9 offenlegen, sie muss klarstellen, wie sie sich zukünftig die schulische Inklusion in NRW vorstellt und was die Schulformen von ihr erwarten dürfen, die nicht Gymnasien sind.

Vor allem aber muss sie den Lehrerinnen und Lehrern gegenüber offenlegen, womit sie demnächst bei Besoldung und Arbeitszeiten bei der Landesregierung rechnen müssen.

Es wird Zeit für Konzepte – das Aufzählen von Baustellen ist zu wenig. Wir werden als SPD-Fraktion darauf drängen, dass die neue Regierung endlich konkret wird.“


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