CDU und FDP müssen Zuschauerrollen beim Kita-Plätze-Ausbau verlassen

19. September 2017
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Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Zu den jüngst veröffentlichten Zahlen des Deutschen Jugendinstituts (DJI), wonach der Bedarf an Plätzen in der frühkindlichen Bildung auch in Nordrhein-Westfalen deutlich höher ausfällt, erklärt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„CDU und FDP sind offenbar nicht davor gefeit, Fehler aus ihrer vorherigen Regierungszeit zu wiederholen. Während der Bund für den Ausbau zusätzlicher Kita-Plätze 243 Millionen Euro bis 2020 allein in NRW bereitstellt, nimmt die schwarz-gelbe Landesregierung keine zusätzlichen Landesmittel in die Hand, um den zwingend erforderlichen Ausbau der Kitaplätze in NRW voranzubringen. Stattdessen ruhen sich CDU und FDP auf den Erfolgen der SPD-geführten Landesregierung aus, die zum Beispiel in den Jahren von 2010 bis 2017 die Zahl der Betreuungsplätze für unterdreijährige Kinder auf 179 472 Plätze mehr als verdoppelt und zudem ein Ü3-Investitionsprogramm ins Leben gerufen hat.

Die nun vom DJI in einer Studie vorgestellten Zahlen machen es jedoch erforderlich, über die Bundesmittel und dem bereits bestehenden rot-grünen Ü3-Investitionsprogramm hinaus weitere zusätzliche Landesmittel für den Ausbau der Kita-Plätze einzusetzen.

Nur mit diesen zusätzlichen finanziellen Anstrengungen des Landes können wir den notwendigen Platzausbau bewerkstelligen und dem Bedarf von Eltern und Kindern gerecht werden. CDU und FDP sind nun gefordert, ihre Zuschauerrollen endlich zu verlassen und nicht nur zusätzliche Bundesmittel für den Kit-Platz-Ausbau weiterzuleiten sowie rot-grüne Programme fortzusetzen.

Die Landesregierung muss zeitnah zusätzliche finanzielle Akzente setzen, um die Ausbaudynamik in NRW nicht zu gefährden. Sonst ist NRW bald wieder Schlusslicht beim Ausbau der Kita-Plätze.“

 


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