FDP gefährdet Investitionen und Arbeitsplätze in der Windenergie

20. September 2017
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Michael Hübner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

 

Zu den heutigen Presseverlautbarungen des Landesverbands Erneuerbare Energien NRW, Enercon GmbH und BBWind GmbH erklärt Michael Hübner, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„NRW hat 2016 mit einem Rekordzubau von 560 Mega Watt (MW) Platz drei im Bundesländervergleich beim Ausbau der Windenergie an Land belegt. Die neue Landesregierung hat sich nun offenbar mit ihrer Anti-Windkraft-Ideologie zum Ziel gesetzt, NRW von einem Champions League-Platz ganz schnell auf die Abstiegsplätze zu bringen.

Mit dem vorgelegten Entwurf für einen neuen Windenergieerlass und den Forderungen an den Bund, keine Windenergie mehr im Außenbereich zuzulassen, tut die Landesregierung alles, um die Branche in NRW mit 18 500 Arbeitsplätzen, fast 600 meist industriellen Zulieferfirmen und 400 Millionen Euro Jahresumsatz, politisch kaputtzumachen.

2018 droht nicht zuletzt aufgrund des Vorgehens der Landesregierung ein Strukturbruch in der für das Energieland Nummer eins so wichtigen Zukunftsbranche. Allein im Münsterland sind Investitionen in Höhe von 400 Millionen Euro gefährdet.

Dabei zeigt gerade das Beispiel Münsterland, wie Windenergie auch mit großer Akzeptanz vor Ort umgesetzt werden kann – in dem Kommunen und Bürger eigene Windanlagen bauen und betreiben. So sichern wir Investitionen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in NRW. Dafür sollte sich die Landesregierung einsetzen.“


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