„Basiskonto stärkt den Verbraucherschutz“

20. Juni 2016
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Inge Blask MdL, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion:

Hunderttausende in Deutschland lebende Menschen haben bislang kein Konto, weil die Banken ihnen den Zugang aus verschiedenen Gründen verwehren. Ab 19. Juni 2016 kann sich das jedoch grundlegend ändern. Dann tritt das neue Zahlungskontengesetz in Kraft. „Ein Konto gehört auch zur gesellschaftlichen Teilhabe und Integration, etwa, weil das Gehalt in der Regel überwiesen und nicht bar ausgezahlt wird“, erklärt Inge Blask, verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen:

„Die gesetzliche Einführung eines Basiskontos ist ein wichtiger Schritt für mehr Verbraucherschutz, ein selbstbestimmteres Leben und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Die Banken und Sparkassen sind nun verpflichtet, den Verbraucherinnen und Verbrauchern gemäß ihrem Nutzerverhalten ein passendes Konto anzubieten. So können die Kontokosten für die Menschen niedrig gehalten werden.

Das Basiskonto ermöglicht auch Menschen ohne festen Wohnsitz oder Asylsuchenden das Abwickeln von Ein- und Auszahlungen, von Lastschriften, Überweisungen und das Bezahlen mit Zahlungskarten. Kreditinstitute dürfen für das Basiskonto nur angemessene Gebühren verlangen.

Mit der Neuregelung wird endlich die Ungleichbehandlung beim Zugang zu einem Bankkonto beseitigt.“

Laut Bundesregierung haben in Deutschland rund 670.000 Menschen keinen Zugang zu einem Girokonto.


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