Bonn als internationalen Standort stärken

4. Juli 2016
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Mehrdad Mostofizadeh, Vorsitzender GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW, Horst Becker, Abgeordneter für den Rhein-Sieg-Kreis GRÜNEN Fraktion , Rolf Beu, Bonner Abgeordneter der GRÜNEN Fraktion

Zum heute in Bonn vorgestellten Positionspapier, in dem sich die Region Bonn/Rhein-Sieg klar gegen einen Komplettumzug aller Regierungsinstitutionen nach Berlin ausspricht, erklären Mehrdad Mostofizadeh, Fraktionsvorsitzender, Horst Becker, Abgeordneter für den Rhein-Sieg-Kreis, und Rolf Beu, Bonner Abgeordneter der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

Mehrdad Mostofizadeh: „Wir begrüßen die deutliche Positionierung der Region Bonn/Rhein-Sieg ausdrücklich. Die Aufteilung von Ministerien und Regierungsinstitutionen zwischen Berlin und Bonn hat sich in den vergangenen gut 20 Jahren bewährt. Die Bundesstadt hat sich darüber hinaus auch international einen Namen gemacht. Sie bietet deshalb geeignete Rahmenbedingung, sollten EU-Institutionen einen neuen Sitz suchen.“

Horst Becker: „In der Arbeitsteilung mit Berlin hat Bonn wichtige Funktionen als Kompetenzzentrum für die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Forschung, internationale Zusammenarbeit, Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung sowie Telekommunikation und Cyber-Sicherheit übernommen. Diese wichtigen Funktionen zu erhalten, hängt unmittelbar vom Verbleib der Ministerien in Bonn ab.“

Rolf Beu: „Die Bundesstadt muss als UN-Standort weiter ausgebaut werden. Unsere Region hat sich nicht zuletzt deshalb enorm entwickelt. Dies weiter zu stärken und damit zahlreiche Arbeitsplätze in der Region zu halten, liegt im Interesse Nordrhein-Westfalens und der gesamten Bundesrepublik. Dies gilt ebenfalls für die Ansässigkeit großer Forschungseinrichtungen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.“


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