Lehrernachwuchs gefragt – aktuell gute Chancen auf Einstellung

19. August 2016
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Eva-Maria Voigt-Küppers MdL, stellv. Fraktionsvorsitzende:

Zur heutigen Schuljahresauftakt-Pressekonferenz von Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärt Eva-Maria Voigt-Küppers, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im nordrhein-westfälischen Landtag:

„Zum Start ins neue Schuljahr gibt es eine ganze Reihe von positiven Nachrichten, auch wenn sich die rot-grüne Regierungskoalition noch mit einigen Baustellen in unserem Schulsystem beschäftigen muss. Entgegen bisheriger Prognosen haben wir einen Zuwachs bei den Schülerinnen- und Schülerzahlen.
Zudem sind aktuell die Chancen für Junglehrerinnen und –lehrer besonders gut: 2011 wurden die Einstellungsmöglichkeiten ins Referendariat auf 9.000 Stellen aufgestockt und das macht sich heute bezahlt. Bis jetzt waren etwa 8.800 Stellen zu besetzten, davon sind bereits 6.852 Verfahren abgeschlossen, 880 kurz vor dem Abschluss. Derzeit sind noch rund 1000 Stellen offen, dies wird sich in den kommenden Wochen sicher noch ändern. Die meisten Einstellungen erfolgten an Grundschulen. Junge Lehrerinnen und Lehrer werden insgesamt in den nächsten zwei bis drei Jahren gute Chancen auf Einstellung haben.“

Das Gymnasium ist die für Schülerinnen und Schüler interessanteste Schulform, über 40 Prozent eines Altersjahrgangs wechseln nach der Grundschule auf das Gymnasium.
Aber auch die Schulen des längeren gemeinsamen Lernens erfreuen sich mehr und mehr großer Beliebtheit. Die Gesamtschule steht beim Übertritt von der Primar- zur Sekundarstufe mit über 26 Prozent auf Platz zwei.

„Schulen des längeren gemeinsamen Lernens sind bei Eltern und Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Im kommenden Schuljahr werden dreizehn neue Gesamtschulen an den Start gehen und auch die Zahl der Sekundarschulen wächst um fünf an. Seit dem Schuljahr 2010/2011 hat sich die Zahl der Schulen damit von 234 auf 457 mehr als verdoppelt.

Damit haben wir unser Ziel, bis zum Ende der Legislaturperiode 200 neue Schulen des längeren gemeinsamen Lernens zu errichten, weit überschritten.
Das zeigt uns deutlich: Mit dem längeren gemeinsamen Lernen sind wir auf einem guten Kurs für NRW.“


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