Mit frühkindlicher Bildung dürfen keine Profite gemacht werden

22. September 2016
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Wolfgang Jörg, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

In der jüngsten Anhörung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie des Landtags NRW haben sich die Mitglieder mit einem Antrag zur Förderungswürdigkeit von betrieblichen Kitas auseinandergesetzt. Wolfgang Jörg MdL erklärt zur Anhörung:

„Die Opposition läuft noch immer dem Traum der privaten Kitas hinterher. Dieses Modell ist für NRW aber nicht erforderlich. Dies wird für uns in den Gesprächen mit den Trägern und vor allem auch in der jüngsten Anhörung im Fachausschuss sehr deutlich. Die derzeitigen Rahmenbedingungen im Kinderbildungsgesetz, die die Zusammenarbeit  zwischen investitionswilligen Unternehmern und freien Trägern regeln, reichen an diesem Punkt völlig aus. Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmern und Trägern als Profis in der elementaren Bildung funktioniert hervorragend und ist ausreichend. Die Bildung und Betreuung unserer Kinder wollen wir nicht dem freien Markt überlassen. Mit uns wird es keine Profite in der frühkindlichen Bildung geben.

Wir setzen auf unsere gemeinnützigen Träger, die seit Jahrzehnten zuverlässige Partner in der elementaren Bildung und Betreuung sind. Betriebliche Kitas, die von anerkannten Trägern der Jugendhilfe geführt werden, bringen hohe Qualität, Verlässlichkeit und hohe Zufriedenheit aller Beteiligten. Damit sind wir in NRW mit der frühkindlichen Bildung gut aufgestellt.“


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