Die Energiewende europäisch vernetzen – erste belgisch-deutsche Stromtrasse geplant

30. September 2016
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Michael Hübner, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion:

Zu einem energiepolitischen Austausch trafen sich Abgeordnete der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag und der Städte-Region Aachen mit ihren sozialdemokratischen Partnern im Parlament der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Gemeinsam mit Vertretern der beiden Netzbetreiber Elia und Amprion besprachen sie wirtschaftspolitische Ansichten zur Energiewende und die Starkstromtrasse ALeGro. Diese erste Stromtrasse zwischen Belgien und Deutschland ist dabei nur ein Teil einer überregionalen Vernetzung zwischen den Niederlanden, NRW, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Großbritannien. Sie soll helfen, Überschüsse von erneuerbarem Strom an einem Ort mit Nachfragespitzen in anderen Regionen auszugleichen. Dazu erklärt Michael Hübner MdL:

„Wir brauchen Versorgungssicherheit überall in Europa. NRW als Energieland Nummer 1 kann hier hervorragend mit seinen Nachbarländern zusammenarbeiten – und dadurch auch mithelfen, dass der Ausstieg aus der Atomkraft schneller gelingt.

Dieser Austausch war ein Beispiel für gute Zusammenarbeit in Europa. Das bedeutet: Nicht nur Minister treffen sich im Rat, sondern auch Akteure und Expertinnen und Experten vor Ort finden grenzübergreifend Lösungen für Herausforderungen. Darin wird Europa sichtbar. Wir werden die politischen Gespräche auf allen Ebenen fortsetzen.“
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Hintergrund:
Sowohl die Netzbetreiber Elia und Amprion als auch die nordrhein-westfälischen Landesregierung haben bereits Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben.


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