Wir müssen gegen Hass und Hetze zusammenstehen

30. September 2016
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Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

Die muslimische Autorin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor hat sich aus Sicherheitsgründen vom Schuldienst für den Rest des Schuljahres beurlauben lassen. Seit dem Erscheinen ihres Buches über Einwanderung habe sie Morddrohungen und so viele Hassbriefe wie noch nie erhalten. Dazu erklärt Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Bedrohungen, wie sie Lamya Kaddor widerfahren sind, können wir als demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen! Es ist erschreckend, dass solche Anfeindungen gegen Leib und Leben für viele Autoren, Prominente, Politikerinnen, Politiker oder Vertreterinnen und Vertreter des Staates inzwischen zum Alltag gehören. Es hat sich in unserem Land zunehmend ein Klima entwickelt, das Menschen mit einer anderen Meinung in Angst um sich und ihre Familien versetzt. Wir alle müssen uns also fragen: Ist das die Gesellschaft in der wir leben wollen? Letztlich richten sich solche Angriffe gegen alle, die für eine offene und liberale Gesellschaft einstehen. Deshalb müssen sich die demokratischen Kräfte vereint gegen derlei Hass und Hetze wehren.“


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