„Vertrauen pflegen und Zusammenarbeit fördern“ – Präsident des Landtags reist mit Delegation nach Israel

13. August 2018
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Der Präsident des Landtags, André Kuper, besucht vom 3. bis 6. September 2018 Israel und die palästinensischen Gebiete. Ziel seiner Reise im 70. Jahr der Unabhängigkeit Israels ist es, die Jahrzehnte währende Zusammenarbeit zwischen Israel und Nordrhein-Westfalen zu vertiefen und das gegenseitige Vertrauen zu stärken.

Auf seiner Reise wird er begleitet vom Vorsitzenden der Parlamentariergruppe Israel im nordrhein-westfälischen Landtag, Norbert Römer (SPD), vom Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Abraham Lehrer aus Köln, und der Generalsekretärin der Union Progressiver Juden, Irith Michelsohn aus Bielefeld. Auch der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, nimmt an der Reise teil.

Präsident Kuper sagte im Hinblick auf die Reise: „Israelkritische und antisemitische Stimmen in Deutschland sind zunehmend ein Grund zur Besorgnis. Die Reise nach Israel soll deswegen signalisieren: Unsere Solidarität zum Staat Israel und zu jüdischen Menschen in Nordrhein-Westfalen und aller Welt steht außer Zweifel. Die deutsch-israelische Freundschaft lebt und Nordrhein-Westfalen ist und bleibt eine verlässliche Säule dieser Freundschaft. Wir werben um Vertrauen in diese Freundschaft.“

Gemeinsam mit dem Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen ist ein Treffen beim Bürgermeister von Tel Aviv, der Partnerstadt von Essen, geplant. „Die Besuche aus Nordrhein-Westfalen in Israel bezeugen unsere enge Verbundenheit zueinander. Sie stärken die Grundlage unseres gegenseitigen Vertrauens und unsere Zusammenarbeit“, sagte Kuper.
Vor dem Hintergrund der Konflikte zwischen Israel und seinen Nachbarn wird die Delegation sich vor Ort auch mit der Sicht auf das „Israelbild in den deutschen Medien“ beschäftigen und ein Gespräch mit Arye Shalicar, dem langjährigen Pressesprecher der israelischen Armee führen. Deutsche Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr in Israel absolvieren, werden den Mitgliedern der Delegation ihre Eindrücke vermitteln.

Der Präsident des Landtags besucht die Gedenkstätte Yad Vashem, das israelische Parlament (Knesset), ein Krankenhaus in Galiäa, in dem syrische Kriegsopfer behandelt werden, und eine Einrichtung für Jugendliche mit Behinderungen in der West Bank.

Anlässlich der Reise müssen wir uns auch fragen: „Wie kann es dauerhaft Frieden geben im Nahen Osten?“, sagte der Präsident Kuper. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hatte am 14. Mai 2018 mit einer Festveranstaltung der Gründung des Staates Israel vor 70 Jahren gedacht.


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