Arbeitsminister Laumann darf Beschäftigte von real nicht im Stich lassen!

11. Februar 2020
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Anlässlich des unmittelbar bevorstehenden Verkaufs der Handelskette real durch die Metro AG erklärt Josef Neumann, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

„Der Verkauf der Supermarktkette real durch die Metro AG steht unmittelbar bevor. Die Unterzeichnung des Unternehmenskaufvertrages soll in den kommenden Tagen erfolgen. Es ist zu befürchten, dass durch den Verkauf der Handelskette real tausende von Jobs abgebaut werden.

Für die Beschäftigten von real sind das schlechte und dramatische Aussichten. Der Gesamtbetriebsrat von real rechnet damit, dass rund 10.000 Beschäftigte ihre Jobs verlieren werden. Für die SPD-Landtagsfraktion ist das eine unerträgliche und unhaltbare Situation. Deswegen haben wir wiederholt gefordert, dass Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) den Mitarbeitern von real zur Seite steht. Doch statt endlich zu handeln, zeigt sich der Arbeitsminister ohne Plan und Initiative. Ein Arbeitsminister muss in einer Situation, in der tausende von Menschen von Arbeitslosigkeit bedroht sind, das Thema zur Chefsache machen und gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen suchen. Doch der Minister ist kraft- und ratlos.

Für die SPD-Landtagsfraktion ist daher klar, dass sie die Beschäftigten als größte Oppositionsfraktion im Landtag weiter mit allen Möglichkeiten unterstützen wird. Wir setzen uns für die Rechte der Beschäftigten ein. Ihnen und den Betriebsräten von real gilt unsere volle Unterstützung und Solidarität!“


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