Laschet darf Entwicklungen bei Thyssenkrupp nicht weiter ignorieren!

14. Februar 2020
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Zu der Ankündigung von Thyssenkrupp, das Grobblechwerk in Duisburg-Hüttenheim schließen zu wollen, wenn sich bis Juni kein Käufer findet, erklären Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Sarah Philipp, Parlamentarische Geschäftsführerin:

„Das ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Seit Jahren erleben wir eine erschreckende Form von Missmanagement in dem Konzern. Und immer ist es die Belegschaft, die das ausbaden soll. Jetzt also im Duisburger Grobblechwerk. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liefern vereinbarte Kennzahlen, werden aber trotzdem zu Bauernopfern einer katastrophalen Unternehmensführung. So verspielt man sich Vertrauen.

Wir erwarten von Ministerpräsident Laschet, dass er sich endlich in die Angelegenheit einschaltet und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzt. Bisher hat er Gesprächsanfragen des Betriebsrats am Standort in Duisburg-Hüttenheim schlicht ignoriert. So kann es nicht weitergehen. Es wird Zeit, dass er sich auch wieder um die Probleme dieses Landes kümmert, nicht nur um sich selbst.“


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