CDU und FDP verweigern überschuldeten Menschen bessere Beratung und Hilfe

4. März 2020
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Im Ausschuss für Verbraucherschutz des nordrhein-westfälischen Landtages wurde heute ein SPD-Antrag „Recht auf Schuldnerberatung garantieren – Beratungsstrukturen optimieren“ beraten und mit der Mehrheit von CDU und FDP abgelehnt. Dazu erklären Inge Blask und André Stinka, Verbraucherschutzpolitiker der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Inge Blask: „CDU und FDP stellen sich quer und verweigern den überschuldeten Menschen in NRW eine bessere Beratungsstruktur. Die von der SPD-Landtagsfraktion vorgeschlagene Zusammenlegung von Schuldner- und Insolvenzberatung wird von den schwarz-gelben Landespolitiker aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Die Regierungskoalition stellt sich so gegen die einhellige Meinung der Experten aus den Wohlfahrtsverbänden, den Kommunen und den Kirchen.“

André Stinka: „In NRW sind seit vielen Jahren mehr als 10 Prozent der Bevölkerung überschuldet. Eine große Gruppe sind dabei alleinerziehende Frauen. Eine bessere und koordinierte Schuldner- und Insolvenzberatung kann diesen Menschen helfen, wieder Zuversicht und Perspektive zu gewinnen.“


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