Rassismus und Diskriminierung in NRW strukturell bekämpfen – Antidiskriminierungsstelle des Landes notwendiger denn je!

10. Juni 2020
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Der Mord an George Floyd hat weltweit für Proteste gegen Rassismus und Diskriminierung geführt. Auch in NRW sind zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Denn auch in Deutschland werden Menschen Opfer von rassistischen Angriffen. Hanau, Halle, Kassel sind die jüngsten Beispiele für die tödliche und hässliche Fratze des Rassismus in unserem Land. Aber Menschen mit Migrationsgeschichte, People of Color und solche mit vermeintlich nicht der Norm entsprechenden Namen sind auch im Alltag von Rassismus und Diskriminierung betroffen. Diese Formen von Rassismus reichen von verbalen und physischen Angriffen auf offener Straße bis hin zu Diskriminierung auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt sowie im Bildungssystem.

Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, sagt dazu:

„Rassismus ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Mehr als 20 Prozent unserer Bevölkerung leiden darunter. Es ist unsere Pflicht als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, diesen Missstand zu bekämpfen und uns immer und überall gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen.

NRW ist ein vielfältiges Land. Wir haben als SPD hier auf struktureller Ebene bereits vieles auf den Weg gebracht. Der Weg ist aber noch lang. Deshalb fordern wir als einen weiteren wichtigen Schritt eine Antidiskriminierungsstelle des Landes in NRW.

Wir sind überzeugt davon, dass eine solche Stelle auf höchster politischer Ebene nötig ist, um den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung sichtbarer zu machen. Außerdem erhoffen wir uns dadurch wichtige Impulse und konkrete Maßnahmen für eine diskriminierungsfreiere Gesellschaft. Dazu setzen wir vor allem auf die Zusammenarbeit mit den vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich gegen Rassismus einsetzen.“


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