Bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen müssen wir mit alten Strukturen brechen

17. August 2021
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Zum heutigen Kinder- und Jugendgipfel der SPD-Fraktion im Landtag NRW erklären Eva-Maria Voigt Küppers, stellvertretende Vorsitzende, und Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

Eva-Maria Voigt-Küppers:

„Die Fraktionen im Landtag NRW haben sich bereits in der vergangenen Wahlperiode darauf geeinigt, eine einmischende Kinder- und Jugendpolitik vorantreiben zu wollen. Doch seit Beginn der schwarz-gelben Regierungszeit ist neben lauwarmen Absichtserklärungen nichts passiert. Mit ihrem konzeptlosen Vorschlag eines Jugendparlaments haben sie zuletzt sogar den fraktionsübergreifenden Dialog mit den Jugendverbänden verlassen.

Wir wollen die Rechte von Kindern und Jugendlichen jetzt stärken und nicht wieder um Jahre verschleppen. Deshalb haben wir nun zu einem eignen Kinder- und Jugendgipfel eingeladen. Gemeinsam mit Kita-Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutieren wir, was sie für Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen haben.“

Dennis Maelzer:

„Es kann nicht sein, dass in Nordrhein-Westfalen weiterhin Politik über die Köpfe der Kinder und Jugendlichen hinweg gemacht wird. Wir müssen sie endlich mit ihren Bedürfnissen ernstnehmen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Uns ist die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wirklich wichtig. Deshalb wollen wir mit alten Strukturen brechen. Warum gibt es Verbände- und Sachverständigenanhörungen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kreisen – aber keine Gesprächsrunden mit Kindern und Jugendlichen über ihre Bedürfnisse? Das wollen wir ändern. Bei unserem Kinder- und Jugendgipfel geht es darum zu zeigen, dass die Beteiligung junger Menschen aller Altersstufen auf Augenhöhe möglich ist, wenn man es will.“


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